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Mannheim und der Blumepeter |
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| Die Stadt Mannheim ehrte
den "Blumepeter" zu seinem 125. Geburtstag mit offiziellen
Feierlichkeiten für Peter Schäfer, wie er mit bürgerlichem Namen hieß.
Das nebenstehende Plakat wurde ihm zu Ehren gedruckt und machte auf die Festivitäten zu Ehren des Mannheimer Originals aufmerksam. Noch heute erinnert eine von Gerd Dehof geschaffene Bronzeplastik am Strohmarkt an das Mannheimer Original. |
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| Mannheim war die
Wirkungsstätte und Heimat des Blumepeter. Der Blumepeter ist für Mannheim das, was für Köln Tünnes und Schäl, für Bayern der Xarie und für Hamburg der Hein ist. Ein Witzfigur von der bzw. über die es eine Vielzahl von Witzen und lustige Anekdoten zu berichten gibt und die scheinbar nie auszusterben drohen. Doch der Blumepeter war und ist für
Mannheim und seine Bürger ein bisschen mehr.
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| Die Witze, die über den
einfachen, manchmal sehr groben und schimpfenden Blumenverkäufer
gemacht wurden, leben heute noch als "Blumepeterwitze" in der Quadratesstadt
fort. Peter Schäfer selbst war bis auf einige grobschlächtige
Antworten, die er seinen Spöttern entgegen rief, eigentlich weder ein Witzeserzähler
noch ein Komödiant. So manche Antwort passte manchmal eher zufällig
und sorgte für schallendes Gelächter in den Wirtsstuben.
Der Peter war halt ein "armer Teufel"
den man in geselliger Runde beim Bier gerne einmal auf den Arm nam. Der
Begriff Situationskomik und das teilweise drollige Auftreten des kleinen
Blumenverkäufers beschreibt eigentlich eher das Wesen des später so
hoch zu Ehren gekommenen Mannheimer Originals und die Liebe der
Mannheimer zu ihrem Blumepeter. |
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