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Kurpfälzer Back- und Kochrezepte zur Fasnachtszeit

Liebe Gäste !

Kartoffelsupp, Keschdegemieß, Worschdsalad, Woigelee oder Fasnachtskräbbel sinn des, was de Kurpfälzer Narr nät bloß iwwer die dolle Dach zammehält.

In dieser neuen Rubrik möchten wir Ihnen ein paar leckere Rezepte unserer Kurpfälzer Spezialitäten vorstellen.

Wir möchten aber auch Ihnen die Gelegenheit geben, Ihr liebgewordenes einheimisches Rezept bei uns zu veröffentlichen. Wenn Sie uns Ihr Rezept schicken, werden wir (wenn Sie möchten) Ihr Rezept mit Ihrem Namen und Bild versehen, im Kurfas-Net allen Besuchern zugänglich machen.

Schreiben Sie uns:

Kurfas-Net Redaktion
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Rezept für Fasnachtsküchle


von Heidi Holzhauser
Mannheim

Zutaten:
1 Päckchen Hefe,
1 Teelöffel Zucker,
1/8 l lauwarme Milch
500 g Weizenmehl
30 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
3 Tropfen Backöl
Bittermandel
1 gestrichener Teelöffel Salz
100 g zerlassene Margarine
2 Eier
1Eigelb
Johannisbeer-Konfitüre

Hefe mit Zucker und 1/8 l lauwarmer Milch verrühren, gehen lassen und einen gekneteten Hefeteig zubereiten aus: Weizenmehl, Zucker, Vanillin-Zucker, 3 Tropfen Backöl, Bittermandel, 1 Teelöffel Salz, 100 g zerlassener Margarine, 2 Eiern und 1 Eigelb. Den Teig an einem warmen Ort so lange stehen lassen, bis er etwa doppelt so hoch ist, ihn dann gut durchkneten, etwas ½ cm dick ausrollen.
Auf der einen Teighälfte mit einem Metallring (Durchmesser ca. 7 cm) Kreise leicht andeuten, den Rand dieser Kreise dünn mir Eiweiß bestreichen. In die Mitte Konfitüre legen und die leere Teighälfte darüber klappen. Den Teig ausstechen, die Teigränder gut zusammendrücken. Die Bällchen auf ein gut bemehltes Teigbrett legen und an einem warmen Ort so lange stehen lassen, bis sie etwa doppelt so hoch sind. Anschließend die Bällchen schwimmend in siedendem Ausbackfett (Speiseöl, Schweineschmalz oder Kokosfett) von beiden Seiten hellbraun backen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf einem Kuchenrost abtropfen lasen. Anschließend in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestäuben. Guten Appetit !


Walter Rupp aus Flomersheim

http://www.keramik-elwedritsche.de
E-mail:
rupp-keramik@gmx.net

Elwedritschen-Menue:  
(Ein Rezept zum schmunzeln !)

Vorspeise:
Frisch gedritschter Elwenflügelsalat.
Hauptgericht:
Elwedritsche am Spieß mit feuriger Elwensoße, dazu Dritschenkohl und gestampfte Dratschgrumbeere.
Dessert:
Gedritschelte-Gedratschelte mit Sahne.
Wein:
Elwensteiner Riesling, extra dritschig.

PÄLZER FISCHSUPP:

"Ach wass iss die so guud"  - hämmer als g´saat, wammer in Siedfrankreisch e Fischsupp serwiert griggt hänn. Do unne, um Marseille rumm, do isse annerscht wie sunscht in Frankreisch. Dess iss kää "Bouillabaisse" (Bujabääs) mit Fischschbrogge drinn, nää, dess iss e ziemlisch braunie Brieh, nennt sich "Soupe de poissons" (Subb de Pwasoo) unn schmeggt himmlisch. Allerdings muss merr ah gärn Knowloch esse, sunscht macht merr do enn Booge drummrumm. Dess guude Sibbel gibt´s äfach so als Vorschbeis; meischt schdeht enn riesische Hawwe uffem Disch unn merr wääs garnit, wammer uffheere soll zu leffle. Do duud ähm schunn de Bauch weh, bevor´s Haubtgericht kummt. Oft hab isch iwwerleggt, wie die wohl gemacht werrd. In de Rezebte, die merr sunscht so hott, sinn meischdens die normale Fischsubbe beschriwwe: E glarie Subb mit sindhaft deijre Fisch drinn. Isch hab also kä Ruh ghatt, bis isch rausgfunne hab, wie merr die am Beschde unn am Billigschde hiebringt. Noochem ledschde Schdand vunn moine Bemiehunge hänn sogar guude Franzeesische Freunde gsaat, die weer sogar noch besser wie do unne. Na ja, alles iss jo Gschmaggsach.
Also moi Version iss ziemlisch äfach unn geht folgendermaße:

Ferr die Fischsubb braucht merr nadierlisch Fisch, dess iss jo glar. Dess missen awwer kä deijre soi. Merr kann e Killo Sardine unn Fischkebb odder Seelachs nemme. Am Allerbeschde ferr e Pälzer Fischsupp iss nadierlisch, wammer aus de Hinnerpalz e ganz frischie Elwedritsche-Forell grigge kann. Die sinn awwer arg arg selde unn kaum zu bezahle. Awwer wammer zufällisch enn guude Elwedritsche-Angler kännt, kammer schunn emool Gligg hawwe. Egal, uff jeden Fall werren die Fisch mit mindeschtens 2 große gschniddne Zwiwwle in viel viel Oliveöl agebroode. Dodezu kummt e Doos Ölsardine mitsamt demm Öl unn enn Berg gebressde Knowloch. Sardellepaste kammer ah noch noidrigge.

Achtung: Am Wichdigschde iss, dess Ganze so lang zu bruzzle unn zu riehre, biss alles e ziemlisch dunkelbraunie knuschbrischie Mass iss - unn dess dauert. Awwer die Geduld lohnt sich, weil do der typische Gschmagg vunn däre Subb härkummt.
Wann ähm de Arm weh duud unn merr nimmi riehre kann, schmeißt merr e paar frische Tomaade odder Tomaademark dezu, 3 Tee-Leffel Paprikapulwer, reischlisch Cayennpeffer unn genug Salz unn Maggi. Noch e bissel mitbruzzle losse unn dann 2 bis 3 Lidder kochendes Wasser dezuschidde.
Dess alles losst merr dann mindeschdens 1 Schdunn vor sich hie köchle. Dann iss der Fischbrei ausgelutscht unn merr kippt alles inn enn Seiher unn driggt die Masse gräfdisch aus. Iwwrisch bleibt die herrlisch rood-braun Fischsubb, wu so wunderbar nooch Provence riecht unn owwedruff die goldne Olive-Eel-Aage rummschwimmen.

In die Subbedeller leggt merr e paar braun gereeschde Weiß-broodscheiwe, dodruff kummt e großie Portion gehackte Knowloch unn viel geriwwene Kees. Dess werrd dann alles mit dääre hääße, dambende Fischbrieh iwwergosse, dass de Kees verlaaft, dess Weißbrood sich vollsaugt unn de Knowloch soi Aroma abgibbt - aaahhh wie foi !!!
Isch bin jo mool gschbannt, ob jemand dess ausbrobiert unn wie g´saat: Alles iss Gschmaggsach.

Walter Rupp aus Flomerschemm

Kräuter-Kartoffelsuppe

Zutaten:
20-30g Schweineschmalz
2 Zwiebeln, groß
3 Stangen Lauch
½ Sellerieknolle
1l Fleischbrühe
Salz
Majoran
Thymian
3-5 rohe Kartoffeln
4-6 Räucher-Mettwürste

Zubereitung:
Schmalz in den Topf geben und darin die gewürfelten Zwiebeln glasig rühren, dann den Lauch und die Sellerieknolle feinschnitzeln und dazugeben, gut 10 min. dünsten. Nun gießt man die Fleischbrühe auf und würzt mit den Gewürzen. Die Mettwürste in dicke Scheiben schneiden und dazugeben, kochen. Kurz bevor das Gemüse gar ist, reibt man die Kartoffeln in die köchelnde Suppe, dann aufkochen lassen bis die Suppe sämig geworden ist. Im Teller noch schwarzen Pfeffer aus der Mühle darübergeben und mit frischem Bauernbrot servieren.

„Pälzer Linsesupp“

Zubereitung:
1 Pfd. Linsen waschen und über Nacht einweichen. Mit Wasser, einem Brühwürfel, je eine handvoll gewürfelter Sellerie, Lauch und Zwiebeln aufkochen. Ein Pfund fein gewürfelten Räucherspeck und mindestens 2 Mettwürste dazugeben (im Schnellkochtopf dauert das Kochen nur 20min!). Mit Weinessig pikant abschmecken und in Butter geröstete Weißbrotwürfel im Teller dazugeben. Einmal mit der groben Pfeffermühle kreuz und quer darüber!
Hinterher brauchen Sie gut und gerne 1 Schoppen vom tröstlichen und bekömmlichen Müller-Thurgau.

"Elwedritsche-Futter"

Wer kennt es nicht, das pfälzische Fabelwesen, das sich in den Pfälzer Wäldern herumtreibt?
Was der Elwedritsche schmeckt, schmeckt auch uns, und vielleicht wird sie durch den Duft angelockt!

Du brauchst:
1 mittlere Dose ganze Champignons
ca. 100gr. Dörrfleisch, klein geschnitten
Zwiebelringe von zwei großen Pfälzer Zwiebeln
ein „Hauch“ Knoblauch
etwas Petersilie

So bereitest Du das Futter:
Champignons anbraten;
Kleingeschnittenes Dörrfleisch extra anbraten und die Zwiebelringe zugeben und mitbraten.
Alles zusammenschütten, würzen mit Salz, Pfeffer, Fondor o.ä. und einen Hauch Knoblauch (durchgedrückt) dazugeben.
Petersilie darüberstreuen.
Dazu reiche Bratkartoffeln mit Majoran gewürzt und einen grünen Salat.

„Pälzer Fleeschknepp“ (Fleischklöße)

Zutaten:
250gr. Schweinefleisch
250gr. Rindfleisch
250gr. Kalbfleisch
2 alte Brötchen
2 Eier
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Bund frische Petersilie
Fleischbrühe

Zubereitung:
Fleisch und die eingeweichten, ausgedrückten Brötchen werden durch den Wolf gedreht. Eier, Gewürze und die fein gehackte Petersilie dazugeben.
Die Masse wird zu einem glatten Teig verarbeitet. Danach läßt man ihn eine Zeitlang ruhen.
Mit feuchten Händen eigroße Klöse formen und in siedender Fleischbrühe garen.

Dazu:
Meerrettichsoße, sowohl warm als auch nur geriebener Meerrettich und Weißbrot (auch Salzkartoffeln sind möglich).

Braune Kartoffeln (auf pfälzisch: „Saure Pritsche“)

Zutaten:
2kg Kartoffeln (zu Pellkartoffeln kochen)
3 Eßl. Schmalz
3 gehäufte Eßl. Mehl
Wasser, 2 Lorbeerblätter
Ein kräftiger Schuß Essig
Salz
Pfeffer
1 Brühwürfel

Zubereitung:
Die Kartoffeln pellen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden.
In einem Topf aus Schmalz und Mehl eine braune Schwitze herstellen. Mit so viel Wasser auffüllen, dass eine dicksämige Soße entsteht.
Lorbeerblätter, Essig, Salz, Pfeffer sowie den Brühwürfel dazugeben.
Die Soße mit den Kartoffeln noch einmal durchköcheln.
Ein kühles Bier dazu reichen.
Es passt auch Griebenwurst dazu.

Saure Kartoffeln

Zutaten:
Kartoffeln
Pfeffer
Salz
Zwiebel
Lorbeerblatt
Essig
Mehl
Butter
Geröstete Weißbrotwürfel
Blut oder Leberwurst (gebacken oder luftgetrocknet)

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden.
Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Lorbeerblatt zugeben und mit so viel Wasser übergießen, dass fast alles gut bedeckt ist und kochen.
Wenn die Kartoffeln gar sind, Lorbeerblatt entnehmen, Kartoffelbrühe zum Verwerten abschütten und mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln fein zerstampfen.
Aus Essig, Mehl und Kartoffelbrühe einen Teig anrühren, mit dem der noch sehr weiche Kartoffelbrei sämig gemacht wird. Mit einem Stück Butter verfeinern.
Zum Anrichten in Butter geröstete Weißbrotwürfel drübergeben.
Dazu reicht man die Blut –oder Leberwurst.

Pfälzer Heringssalat

6-8 Matjesfilets wässern (je nach Salzigkeit), trocken tupfen und in 1 cm große Stücke schneiden. Ebenso 3 gekochte Salatkartoffeln, 2 säuerliche Äpfel, 4 sehr hart gekochte Eier und eine große, gekochte rote Rübe (rote Beete).

Alles zusammen mit einer Mischung aus Majonaise, saurem Rahm und einem kleinen Schuss Öl mischen. Pikant mit Weinessig abschmecken. Sehr gut sind auch eine Hand voll Walnüsse und ein Röhrchen Kapern dazu!

Lassen sie den Salat 2-3 Std. gut gekühlt durchziehen und bringen ihn mit frischem Bauernbrot oder Pellkartoffeln auf den Tisch.

Und das ist das Schöne, dass sich hiernach prompt der nächste Durst auf kühlen, frischen Riesling einstellt.........!

Bubenspitzel

Zutaten:
1kg am Vortag gekochte Pellkartoffeln
2 Eier
Mehl
Salz
Pfeffer
Muskat
Fett

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und durchpressen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen.
Die Eier dazugeben und soviel Mehl unterheben, dass der Teig formbar ist.
Fingerlange Nudeln rollen, diese in siedendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
Gut abgetropft werden sie nun in einer Pfanne mit Fett oder Butter goldgelb gebacken.
Dazu isst man einen grünen Salat oder Sauerkraut oder auch Hähnchenschlegel und gemischter Salat.

Pälzer Keschde-Gemies

1kg Keschde mit spitzem Messer kreuzweise einschneiden und in Salzwasser 20 Minuten kochen. Kalt abschrecken und sofort schälen.

In Butter die Keschde 10 Minuten anschmoren und dann je eine knappe Tasse Fleischbrühe (Würfel) und süßen Rahm dazugeben, in den man einen Teelöffel Mehl gerührt hat.

Noch 10 Minuten leicht kochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

oder:

Geschälte Keschde in Butter, ½ Teel. Öl, einer kleinen, feingehackten Zwiebel und 1 ½  Esslöffel Zucker karamellisieren, öfter umrühren und dann mit Brühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das „Gemies“ schmeckt am besten zu Geflügel, Rotkraut und gebratenen Äpfel.

Pfälzer „Hoorische Knepp“

Zutaten:

1 kg Kartoffeln, roh
½ kg Kartoffeln, gekocht
125 gr. Weckmehl
3 Eier
3 Eßl. Mehl
Salz

Zubereitung:

Vorbereitung wie vor, mit nassen Händen Klöße formen und in siedendem Wasser 20 Minuten ziehen lassen. Dann gut abtropfen lassen, mit gebräunter Butter abschmelzen.

Beilagen:

Dicker, saurer Rahm
Braten
Wild – und Schweinepfeffer.

Pfälzer Nudelspatzen

Zutaten:

250 gr. Mehl
5 Eier
1 Tasse Wasser (am besten Sprudel)
1 Eßl. Öl
½ Tl Salz

Zubereitung:

Aus obigen Zutaten einen Spätzleteig schlagen, solange bis er sich, ohne zu kleben, am Schlüsselrand löst. Dann sollte er mindestens 3 Stunden ruhen.

Rostige Ritter

Zutaten:

10 Milchbrötchen
6 Eier
1 Ltr. Milch
4 El. Zucker
Zimt
Butter (für die Form)

Zubereitung:

Die Milchbrötchen sollten einen Tag alt sein. Mit einem Reibeisen wird die braune Kruste der Brötchen abgerieben und die Brösel aufbewahrt. Die Eier werden mit der Milch gut verrührt. Die abgeriebenen Brötchen nun in Eiermilch legen, bis sie vollgesogen sind, dann ausdrücken.

Dann von den Bröseln, dem Zucker und Zimt eine Panade herstellen. Damit werden die feuchten Brötchen dick paniert und in einer Pfanne von allen Seiten knusprig rostig gebraten.

Dazu gibt es Vanillesoße.

Badischer Fleischwurst-Salat

Zutaten:

125 g Fleischwurst
1 Gewürzgurke
1 Zwiebel
1 Apfel
2 Tomaten
2 gekochte Mohrrüben
2 hartgekochte Eier
1 Beutel Salatmayonnaise
2 El. Sahne
Salz
Pfeffer
Paprika
etwas Senf, etwas geriebener Meerrettich
½ Bund Schnittlauch
1 kleines Sträußchen Petersilie

Zubereitung:

Fleischwurst abziehen, Gurke, Zwiebel und Apfel schälen. Tomaten überbrühen und abziehen. Alles in feine Streifen schneiden, auch die gekochten Mohrrüben. Eier schälen, zwei Achtel zum Garnieren zurücklegen. Eiweiß vom Eigelb lösen. Eiweiß hacken und mit den übrigen Salatzutaten mischen. Eigelb durch einen Sieb drücken, mit Mayonnaise, Sahne und den Gewürzen verrühren und abschmecken. Die Soße über den Salat geben und vorsichtig mischen. Geschnittenen Schnittlauch einstreuen und untermischen. Den Salat gut durchziehen lassen, dann nochmals abschmecken und mit Eierachteln und Petersilie garnieren. Dazu kann man Weißbrot oder Toast mit Butter reichen.

Weingelee

Zutaten:                    (für 6 Personen)

12 Blatt weiße Gelatine
¼ l Wasser
125 g Puderzucker
0,7 l Rhein – oder Moselwein (Qual. - Wein)
Saft einer Zitrone
2Glas (je 2 cl) Maraschinolikör
200 g Erdbeeren
2 El. Zucker (30 g)
1/8 l Sahne

Zubereitung:

Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser 10 Minuten quellen lassen.

Wasser mit dem Puderzucker in einen Topf geben und 3 Minuten kochen. Vom Herd nehmen, ausgedrückte Gelatine reingeben und rühren, bis sie sich vollkommen aufgelöst hat.

Zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Bevor das Gelee fest wird, mit dem gut gekühlten Wein, Zitronensaft und Maraschinolikör mischen. In Gläser füllen und zum Erstarren wieder zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Erdbeeren in kaltem Wasser waschen, abtropfen lassen und putzen. Mit dem Zucker im Mixer pürieren (3 Erdbeeren zum Garnieren zurücklassen).

Sahne in einer Schüssel steifschlagen, Gelee mit den pürierten Erdbeeren begießen, mit der Sahne und je einer halben Erdbeere garniert servieren.

Guten Tag, ich heiße „Herrmann“!

Ich bin entstanden aus:

1 Tasse Milch
1 Tasse Mehl
1 Tasse Zucker
10 gr. Hefe

Alles wurde zusammengeführt und einen Tag lang auf den Küchenschrank gestellt. Dann wurde ich gefüttert und im Kühlschrank aufbewahrt.

An dem Tag, an dem Du mich bekommst, musst Du mich füttern mit:

1 Tasse Milch
1 Tasse Mehl
1 Tasse Zucker

Bewahre „Herrmann“ in einem hohen Gefäß im Kühlschrank auf und rühre ihn jeden Tag um, denn er will hoch hinaus.

Füttere ihn am 5. Tag mit der gleichen Menge wie am ersten Tag. Am 10. Tag wird „Herrmann“ gebacken. Am Backtag mußt Du eine Tasse “Herrmann“ für Dich und eine Tasse „Herrmann“ für Deine Freundin abnehmen, dazu den „Herrmann“ – Brief:

Dem restlichen Teig füge folgende Zutaten bei:

2 Tassen Mehl
1 Tasse Rosinen
1 Tasse Zucker (oder Honig)
1 Tasse Nüsse oder Mandeln
2 Eier
½ Teel. Zimt (nicht unbedingt)
½ Tasse Öl.

Alles gefühlvoll unter „Herrmann“ mischen und schön verrühren. Fülle „Herrmann“ in eine gut gefettete Form und backe ihn bei 180° ca. 60 Minuten.

Nach belieben bekommt „Herrmann“ nach dem Backen eine Glasur aus ½ Paket Puderzucker, 1 Teel. Zimt, etwas warmem Wasser,

oder:

2 Eßl. Butter, 3 Eßl. Zucker und Milch zum Ablöschen-
Alles 2 Min. zusammen aufkochen und „Herrmann“ bestreichen.

Guten Appetit!!!!

Pfälzer Zwiebelkuchen

Zutaten:

200 g Mehl
1/8 Liter Milch
10 g Hefe
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
2 – 3 El. Lauwarmes Wasser
40 g Butter
500 g Zwiebeln
125 g Räucherspeck
3 Eier
1/8 Liter saure Sahne
1 Messersp. Kümmel

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben, Milch, Hefe, Zucker und Salz verrühren und unter das Mehl kneten. Wasser und weiches, aber nicht heißes Fett zufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes durcharbeiten, bis sich der Hefeteig vom Schüsselboden löst. Den Teig mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen.

Die Zwiebeln schälen und mit einem scharfem Messer in Ringe schneiden. Den Speck in 1 cm dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne hellbraun braten. Die Zwiebeln zufügen und unter ständigem Rühren darin goldgelb dünsten.

Eine runde Form von 26 cm oder ein kleines Backblech leicht einfetten und den Hefeteig entsprechend ausrollen und in die Form legen. Den Rand mit dem Zeigefinger etwas hochdrücken.

Eier und saure Sahne verquirlen. Mit Salz und Kümmel würzen. Das abgekühlte Speck - Zwiebel - Gemisch auf den Hefeteig geben und die Eiersahne darüber füllen. Den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°, 35 – 40 Minuten goldgelb backen.

Am besten schmeckt er noch warm mit einem Federweißen.

      Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit !
                Ihre Kurfas-Net Redaktion


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