|
Hier
ist das "Kurpfälzer
Fasnachtnetz" |
|
|
|
Kurpfälzer Back- und Kochrezepte zur Fasnachtszeit |
|
Liebe Gäste ! Kartoffelsupp, Keschdegemieß, Worschdsalad, Woigelee oder Fasnachtskräbbel sinn des, was de Kurpfälzer Narr nät bloß iwwer die dolle Dach zammehält. In dieser neuen Rubrik möchten wir Ihnen ein paar leckere Rezepte unserer Kurpfälzer Spezialitäten vorstellen. |
|
Wir möchten aber auch Ihnen die Gelegenheit geben, Ihr liebgewordenes einheimisches Rezept bei uns zu veröffentlichen. Wenn Sie uns Ihr Rezept schicken, werden wir (wenn Sie möchten) Ihr Rezept mit Ihrem Namen und Bild versehen, im Kurfas-Net allen Besuchern zugänglich machen. Schreiben Sie uns: Kurfas-Net
Redaktion oder
direkt per Email: |
|
Rezept für Fasnachtsküchle
|
Zutaten: |
|
Hefe
mit Zucker und 1/8 l lauwarmer Milch verrühren, gehen lassen und einen
gekneteten Hefeteig zubereiten aus: Weizenmehl, Zucker, Vanillin-Zucker,
3 Tropfen Backöl, Bittermandel, 1 Teelöffel Salz, 100 g zerlassener
Margarine, 2 Eiern und 1 Eigelb. Den Teig an einem warmen Ort so lange
stehen lassen, bis er etwa doppelt so hoch ist, ihn dann gut
durchkneten, etwas ½ cm dick ausrollen. |
|
|
http://www.keramik-elwedritsche.de |
Elwedritschen-Menue:
Vorspeise: |
|
PÄLZER FISCHSUPP: "Ach wass
iss die so guud" - hämmer als g´saat, wammer in
Siedfrankreisch e Fischsupp serwiert griggt hänn. Do unne, um Marseille
rumm, do isse annerscht wie sunscht in Frankreisch. Dess iss kää
"Bouillabaisse" (Bujabääs) mit Fischschbrogge drinn, nää,
dess iss e ziemlisch braunie Brieh, nennt sich "Soupe de poissons"
(Subb de Pwasoo) unn schmeggt himmlisch. Allerdings muss merr ah gärn
Knowloch esse, sunscht macht merr do enn Booge drummrumm. Dess guude
Sibbel gibt´s äfach so als Vorschbeis; meischt schdeht enn riesische
Hawwe uffem Disch unn merr wääs garnit, wammer uffheere soll zu leffle.
Do duud ähm schunn de Bauch weh, bevor´s Haubtgericht kummt. Oft hab
isch iwwerleggt, wie die wohl gemacht werrd. In de Rezebte, die merr
sunscht so hott, sinn meischdens die normale Fischsubbe beschriwwe: E
glarie Subb mit sindhaft deijre Fisch drinn. Isch hab also kä Ruh ghatt,
bis isch rausgfunne hab, wie merr die am Beschde unn am Billigschde
hiebringt. Noochem ledschde Schdand vunn moine Bemiehunge hänn sogar
guude Franzeesische Freunde gsaat, die weer sogar noch besser wie do
unne. Na ja, alles iss jo Gschmaggsach. Ferr die Fischsubb braucht merr nadierlisch Fisch, dess iss jo glar. Dess missen awwer kä deijre soi. Merr kann e Killo Sardine unn Fischkebb odder Seelachs nemme. Am Allerbeschde ferr e Pälzer Fischsupp iss nadierlisch, wammer aus de Hinnerpalz e ganz frischie Elwedritsche-Forell grigge kann. Die sinn awwer arg arg selde unn kaum zu bezahle. Awwer wammer zufällisch enn guude Elwedritsche-Angler kännt, kammer schunn emool Gligg hawwe. Egal, uff jeden Fall werren die Fisch mit mindeschtens 2 große gschniddne Zwiwwle in viel viel Oliveöl agebroode. Dodezu kummt e Doos Ölsardine mitsamt demm Öl unn enn Berg gebressde Knowloch. Sardellepaste kammer ah noch noidrigge. Achtung: Am
Wichdigschde iss, dess Ganze so lang zu bruzzle unn zu riehre, biss
alles e ziemlisch dunkelbraunie knuschbrischie Mass iss - unn dess
dauert. Awwer die Geduld lohnt sich, weil do der typische Gschmagg vunn
däre Subb härkummt. In die Subbedeller leggt
merr e paar braun gereeschde Weiß-broodscheiwe, dodruff kummt e großie
Portion gehackte Knowloch unn viel geriwwene Kees. Dess werrd dann alles
mit dääre hääße, dambende Fischbrieh iwwergosse, dass de Kees
verlaaft, dess Weißbrood sich vollsaugt unn de Knowloch soi Aroma
abgibbt - aaahhh wie foi !!! Walter Rupp aus Flomerschemm |
|
|
Kräuter-Kartoffelsuppe Zutaten: Zubereitung: |
|
|
„Pälzer Linsesupp“ Zubereitung: |
|
"Elwedritsche-Futter"Wer
kennt es nicht, das pfälzische Fabelwesen, das sich in den Pfälzer Wäldern
herumtreibt? Du
brauchst: So
bereitest Du das Futter: |
|
|
„Pälzer Fleeschknepp“ (Fleischklöße) Zutaten: Zubereitung: Dazu: |
|
|
Braune
Kartoffeln
(auf pfälzisch: „Saure Pritsche“)
Zutaten: Zubereitung: |
|
Saure KartoffelnZutaten: Zubereitung: |
|
Pfälzer Heringssalat6-8 Matjesfilets wässern (je nach Salzigkeit), trocken tupfen und in 1 cm große Stücke schneiden. Ebenso 3 gekochte Salatkartoffeln, 2 säuerliche Äpfel, 4 sehr hart gekochte Eier und eine große, gekochte rote Rübe (rote Beete). Alles zusammen mit einer Mischung aus Majonaise, saurem Rahm und einem kleinen Schuss Öl mischen. Pikant mit Weinessig abschmecken. Sehr gut sind auch eine Hand voll Walnüsse und ein Röhrchen Kapern dazu! Lassen sie den Salat 2-3 Std. gut gekühlt durchziehen und bringen ihn mit frischem Bauernbrot oder Pellkartoffeln auf den Tisch. Und das ist das Schöne, dass sich hiernach prompt der nächste Durst auf kühlen, frischen Riesling einstellt.........! |
|
|
Bubenspitzel Zutaten: Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und durchpressen. |
|
|
Pälzer Keschde-Gemies 1kg Keschde mit spitzem Messer kreuzweise einschneiden und in Salzwasser 20 Minuten kochen. Kalt abschrecken und sofort schälen. In Butter die Keschde 10 Minuten anschmoren und dann je eine knappe Tasse Fleischbrühe (Würfel) und süßen Rahm dazugeben, in den man einen Teelöffel Mehl gerührt hat. Noch 10 Minuten leicht kochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. oder: Geschälte Keschde in Butter, ½ Teel. Öl, einer kleinen, feingehackten Zwiebel und 1 ½ Esslöffel Zucker karamellisieren, öfter umrühren und dann mit Brühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das „Gemies“ schmeckt am besten zu Geflügel, Rotkraut und gebratenen Äpfel. |
|
|
Pfälzer „Hoorische Knepp“ Zutaten: 1 kg Kartoffeln, roh Zubereitung: Vorbereitung wie vor, mit nassen Händen Klöße formen und in siedendem Wasser 20 Minuten ziehen lassen. Dann gut abtropfen lassen, mit gebräunter Butter abschmelzen. Beilagen: Dicker, saurer Rahm |
|
|
Pfälzer Nudelspatzen Zutaten: 250 gr. Mehl Zubereitung: Aus obigen Zutaten einen Spätzleteig schlagen, solange bis er sich, ohne zu kleben, am Schlüsselrand löst. Dann sollte er mindestens 3 Stunden ruhen. |
|
|
Rostige Ritter Zutaten: 10 Milchbrötchen Zubereitung: Die Milchbrötchen sollten einen Tag alt sein. Mit einem Reibeisen wird die braune Kruste der Brötchen abgerieben und die Brösel aufbewahrt. Die Eier werden mit der Milch gut verrührt. Die abgeriebenen Brötchen nun in Eiermilch legen, bis sie vollgesogen sind, dann ausdrücken. Dann von den Bröseln, dem Zucker und Zimt eine Panade herstellen. Damit werden die feuchten Brötchen dick paniert und in einer Pfanne von allen Seiten knusprig rostig gebraten. Dazu gibt es Vanillesoße. |
|
|
Badischer Fleischwurst-Salat Zutaten: 125 g Fleischwurst Zubereitung: Fleischwurst abziehen, Gurke, Zwiebel und Apfel schälen. Tomaten überbrühen und abziehen. Alles in feine Streifen schneiden, auch die gekochten Mohrrüben. Eier schälen, zwei Achtel zum Garnieren zurücklegen. Eiweiß vom Eigelb lösen. Eiweiß hacken und mit den übrigen Salatzutaten mischen. Eigelb durch einen Sieb drücken, mit Mayonnaise, Sahne und den Gewürzen verrühren und abschmecken. Die Soße über den Salat geben und vorsichtig mischen. Geschnittenen Schnittlauch einstreuen und untermischen. Den Salat gut durchziehen lassen, dann nochmals abschmecken und mit Eierachteln und Petersilie garnieren. Dazu kann man Weißbrot oder Toast mit Butter reichen. |
|
|
Weingelee Zutaten: (für 6 Personen) 12 Blatt weiße Gelatine Zubereitung: Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser 10 Minuten quellen lassen. Wasser mit dem Puderzucker in einen Topf geben und 3 Minuten kochen. Vom Herd nehmen, ausgedrückte Gelatine reingeben und rühren, bis sie sich vollkommen aufgelöst hat. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Bevor das Gelee fest wird, mit dem gut gekühlten Wein, Zitronensaft und Maraschinolikör mischen. In Gläser füllen und zum Erstarren wieder zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Erdbeeren in kaltem Wasser waschen, abtropfen lassen und putzen. Mit dem Zucker im Mixer pürieren (3 Erdbeeren zum Garnieren zurücklassen). Sahne in einer Schüssel steifschlagen, Gelee mit den pürierten Erdbeeren begießen, mit der Sahne und je einer halben Erdbeere garniert servieren. |
|
|
Guten Tag, ich heiße „Herrmann“! Ich bin entstanden aus: 1 Tasse Milch Alles wurde zusammengeführt und einen Tag lang auf den Küchenschrank gestellt. Dann wurde ich gefüttert und im Kühlschrank aufbewahrt. An dem Tag, an dem Du mich bekommst, musst Du mich füttern mit: 1 Tasse Milch Bewahre „Herrmann“ in einem hohen Gefäß im Kühlschrank auf und rühre ihn jeden Tag um, denn er will hoch hinaus. Füttere ihn am 5. Tag mit der gleichen Menge wie am ersten Tag. Am 10. Tag wird „Herrmann“ gebacken. Am Backtag mußt Du eine Tasse “Herrmann“ für Dich und eine Tasse „Herrmann“ für Deine Freundin abnehmen, dazu den „Herrmann“ – Brief: Dem restlichen Teig füge folgende Zutaten bei: 2 Tassen Mehl Alles gefühlvoll unter „Herrmann“ mischen und schön verrühren. Fülle „Herrmann“ in eine gut gefettete Form und backe ihn bei 180° ca. 60 Minuten. Nach belieben bekommt „Herrmann“ nach dem Backen eine Glasur aus ½ Paket Puderzucker, 1 Teel. Zimt, etwas warmem Wasser, oder: 2 Eßl. Butter, 3 Eßl. Zucker und Milch zum Ablöschen- Guten Appetit!!!! |
|
|
Pfälzer Zwiebelkuchen Zutaten: 200 g Mehl Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben, Milch, Hefe, Zucker und Salz verrühren und unter das Mehl kneten. Wasser und weiches, aber nicht heißes Fett zufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes durcharbeiten, bis sich der Hefeteig vom Schüsselboden löst. Den Teig mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen. Die Zwiebeln schälen und mit einem scharfem Messer in Ringe schneiden. Den Speck in 1 cm dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne hellbraun braten. Die Zwiebeln zufügen und unter ständigem Rühren darin goldgelb dünsten. Eine runde Form von 26 cm oder ein kleines Backblech leicht einfetten und den Hefeteig entsprechend ausrollen und in die Form legen. Den Rand mit dem Zeigefinger etwas hochdrücken. Eier und saure Sahne verquirlen. Mit Salz und Kümmel würzen. Das abgekühlte Speck - Zwiebel - Gemisch auf den Hefeteig geben und die Eiersahne darüber füllen. Den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°, 35 – 40 Minuten goldgelb backen. Am besten schmeckt er noch warm mit einem Federweißen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit ! |
|
zurück ins Hauptmenü